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      Unsere Geschichte 

Es war einmal...

Eine selbständige Baptistengemeinde gibt es in Friedrichshafen seit 1963. Die Anfänge baptistischen Gemeindelebens gehen zurück bis in die Zeit kurz nach Ende des 2. Weltkriegs. Flüchtlinge aus Ostpreußen begannen mit Gottesdiensten zunächst in Privathäusern. Mit der Zeit kamen auch Einheimische dazu und bald erreichte die Gruppe dieser Christen eine Größe, für die ein Wohnzimmer nicht mehr ausreichte. Ab 1950 gab es die Möglichkeit, am Sonntagnachmittag im Evangelischen Gemeindehaus Gottesdienst zu feiern. Prediger aus Baptistengemeinden in der Nachbarschaft betreuten die Zweiggemeinde in Friedrichshafen, die inzwischen auf über 60 Mitglieder angewachsen war. Organisatorisch verantwortlich war die sogenannte „Muttergemeinde“ in Tuttlingen, die 1956 auch die Erlaubnis gab, einen eigenen Prediger anzustellen.

Evang. Gemeindehaus 1963

Einige Jahre später waren die Voraussetzungen für eine Selbständigkeit erfüllt. Diese wurde im Mai 1963 vom Bundesrat der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden beschlossen. Bald danach fiel die Entscheidung für den Erwerb eines Gebäudes, das zum Gemeindehaus umgebaut wurde.

In den eigenen Räumen gab es nun die Möglichkeit zur Entwicklung eines umfangreichen Gemeindelebens. Dazu zählten Jugendarbeit, Kinderstunden und wöchentliche Bibelgespräche. Es entstanden ein Gemeindechor und weitere Aktivitäten, die das Gemeindeleben bereicherten und zu zahlenmäßigem Wachstum beitrugen. Eine weitere missionarische Aufgabe war die Betreuung der neu entstandenen Zweiggemeinde in Ravensburg. Es entwickelte sich eine gute Zusammenarbeit mit anderen Kirchen und Freikirchen im Rahmen der Evangelischen Allianz.

In den 70er und 80er Jahren konnte die Gemeinde ein stetiges Wachstum verzeichnen. Gruppenangebote wurden erweitert und neue Gottesdienstformen wurden entwickelt. Eine besondere Herausforderung war die Integration von Baptisten, die in den 90er Jahren aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion in die Gemeinde kamen. Da aber auf beiden Seiten große Bereitschaft vorhanden war, die Besonderheiten des Anderen zu respektieren, gelang das Einleben der Russlanddeutschen sehr gut. Heute macht diese Gruppe etwa 25% der Gemeindeglieder aus.

Gemeinderaum 1990

Die gestiegene Mitgliederzahl veranlasste die Gemeindeleitung nach einem geeigneten Grundstück für einen Neubau zu suchen. Nach jahrelangen Bemühungen konnte dies 1991 erworben werden. Bald danach begann der Bau des Gemeindezentrums „Christuskirche“, der von Gemeindemitgliedern und Freunden der Gemeinde sowohl finanziell als auch in praktischer Arbeit sehr stark unterstützt wurde. Im Juni 1994 wurde die Einweihung gefeiert. Durch die stark verbesserte räumliche Situation konnten neue Akzente im Gemeindeleben gesetzt werden. Dazu gehörten u.a. die musikalische Gestaltung der Gottesdienste, gemeinsame Mittagessen und das Ausrichten von Gemeindefesten. Auch gab es jetzt die Möglichkeit, größere Veranstaltungen, wie z. B. Pro Christ, mit anderen Kirchen zusammen hier in den Räumen durchzuführen. Dies geschieht auch beim Jugendevent „JESUS LOUNGE“, zu dem Jugendliche der Freien Christengemeinde und der Baptisten mehrmals im Jahr einladen.

Heute hat die Gemeinde ca. 250 Mitglieder und Freunde. Über 70 ehrenamtliche Mitarbeiter gestalten zusammen mit dem Gemeindepastor Jan Lambers und dem als Gemeindereferenten tätigen Ehepaar Lipponer das Gemeindeleben. Dies geschieht u. a. in Gruppen, die es für alle Altersstufen gibt. Zentrales Geschehen für die ganze Gemeinde ist der Gottesdienst am Sonntagvormittag. 

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